Kinder sind von Natur aus neugierig und wollen die Welt um sich herum erkunden. Die Natur bietet ihnen dafür den idealen Raum. Hier können sie sich frei bewegen, ihre Sinne schärfen und neue Erfahrungen sammeln. Wir genießen die Zeit in der Natur immer sehr. Heute erzähle ich dir, warum die Zeit an der frischen Luft für unsere Kinder so wichtig ist.

Zeit in der Natur

Wann immer wir es schaffen, versuchen wir raus zu gehen. Ich merke, wie gut die Natur meinen Kindern tut und ich möchte dir jetzt gerne einige positive Aspekte vom Zeit verbringen in der Natur näherbringen.

Vorteile von Zeit in der Natur für Kinder

Verbesserte körperliche und geistige Gesundheit: Kinder, die viel Zeit in der Natur verbringen, sind körperlich fitter und haben ein geringeres Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit. Sie sind auch geistig fitter und haben eine bessere Konzentrationsfähigkeit.

Entwicklung von motorischen Fähigkeiten: In der Natur können Kinder ihre motorischen Fähigkeiten auf natürliche Weise entwickeln. Sie klettern auf Bäume, balancieren über Steine und rennen durch den Wald.

Stärkung des Immunsystems: Die frische Luft und die Sonnenstrahlen in der Natur stärken das Immunsystem von Kindern. Gerade das Sonnenvitamin D spielt hier eine große Rolle und hilft Kindern dabei, sich gut zu entwickeln und gesund zu bleiben.

Zeit in der Natur

Verbesserte soziale und emotionale Entwicklung: In der Natur können Kinder soziale Kontakte knüpfen und ihre emotionale Entwicklung fördern. Sie spielen miteinander, helfen sich gegenseitig und lernen, Konflikte zu lösen.

Stärkung des Selbstbewusstseins: Kinder, die in der Natur aufwachsen, entwickeln ein stärkeres Selbstbewusstsein. Sie lernen, sich selbst zu vertrauen und ihre eigenen Fähigkeiten zu nutzen.

Meine Erlebnisse mit meinen Kindern

Zeit in der Natur

Das wir viel Zeit in der Natur verbringen, weißt du ja schon. Ich habe hier auf dem Blog ja zum Beispiel schon über unsere Erlebnisse im Heilwald in Heringsdorf erzählt.

Vor Kurzem haben wir bei uns in der Nähe kleine Höhlen mit Taschenlampen erforscht. Das war ein spannendes Abenteuer für uns alle. Wir haben unsere Taschenlampen angemacht und uns in diese kleinen Höhlen hineingewagt. Es war dunkel und geheimnisvoll, aber auch sehr faszinierend für die Kinder. Sie haben Höhleneingänge von Fledermäusen betrachtet, alte Feuerstellen gefunden und ihre Neugier war kaum zu bändigen.

Am letzten Wochenende haben wir Zeit auf einem Wasserspielplatz verbracht. Wir haben Enten gefüttert, die Kinder sind geklettert, gerutscht und haben geplanscht. Die Wasserspiele haben ihnen sehr viel Spaß gemacht. Sie haben sich ausgetobt und waren total glücklich. Abends sind sie total müde ins Bett gefallen. Im Übrigen kann die Zeit in der Natur auch bei Schlafproblemen helfen und für einen erholsamen Schlaf sorgen.

Zeit in der Natur

Fazit

Zeit in der Natur ist für Kinder unverzichtbar. Sie bringt ihnen viele Vorteile, sowohl körperlich als auch geistig. Als Eltern solltet ihr euren Kindern daher oft die Möglichkeit geben, die Natur zu erleben, von ihr und in ihr zu lernen und die Zeit an der frischen Luft zu genießen.

Es müssen auch nicht immer die großen Abenteuer sein, auch ein Spaziergang, eine kleine Wandertour oder ein Picknick sind Dinge, die Kindern einfach Freude bereiten und auch den Familienzusammenhalt stärken.

Du könntest dabei sogar gleich ein paar Naturmaterialien, wie Steine, Stöcke oder Zapfen sammeln und diese Gegenstände dann in den nächsten Tagen für einen Bastelnachmittag nutzen.

Zeit in der Natur

Ich wünsche dir und deinen Kindern viel Spaß in der Natur!

Herzensgrüße

Nicole

Mom Bashing

Mutter zu sein ist toll, Kinder zu haben ist schön. Doch hast du vielleicht schon einmal die Erfahrung gemacht, von einer Gruppe Müttern ausgeschlossen zu werden? Das kann sehr verletzend sein und vielleicht weißt du nicht, wie du dich jetzt verhalten solltest. In diesem Blogpost gebe ich dir Tipps, wie du mit Ausgrenzung als Mutter umgehen kannst.

First things first

Sich mit anderen Müttern zu connecten (egal ob über WhatsApp, Vereine, online o.ä.) kann eine wunderbare Sache sein. Deshalb habe ich ja zum Beispiel diesen Blog. Es kann das eigene Leben bereichern und im Alltag eine große Unterstützung sein... ABER so manche "Mutter Bubble" (also ein (zufälliger) Zusammenschluss von Müttern) gleicht dann doch einem Haifischbecken.

Warum schließen manche Mütter andere Mütter aus?

In der "Mutter Bubble" ist die einzige Gemeinsamkeit oft nur die, dass man eben Kinder hat. Nun treffen in dieser "Bubble" also unterschiedlichste Frauen aufeinander und das kann zu folgenden Problemen führen.

1) Neid

Neid hat rein gar nichts mit dir zu tun, sondern allein mit einem schlechten Selbstwertgefühl oder einem Mangel bei der anderen Person. Deshalb kann sie nur eins tun und zwar dich ausgrenzen. Mit dieser Herabwürdigung bekommt sie Macht und fühlt sich besser.

2) Egoismus

Die Person sieht nur sich und duldet niemanden neben sich. Sie möchte die Aufmerksamkeit allein für sich. Das kann auch mit Neid einhergehen. Auch in dieser Situation kannst du nichts dafür, wenn du ausgegrenzt wirst.

3) Gruppendynamik

Von außen in eine vorhandene "Mutter Bubble" zu kommen ist meistens ziemlich schwer. Erinnert ihr euch noch an die Mutproben früher in der Kindheit, auf dem Schulhof? Das Level und der Anspruch sind der Gleiche... Du gehörst erst dazu, wenn du bewiesen hast, dass du würdig bist... Da kann es zum Beispiel auch mal Monate oder Jahre dauern, bis du zu einer bestimmten WhatsApp Gruppe hinzugefügt wirst. Auch da kannst du nichts dafür, wenn du ausgegrenzt wirst.

Es gibt noch weitere Gründe, warum du ausgegrenzt werden kannst... Zum Beispiel bist du unzuverlässig, hast Vertrauen missbraucht, bist oft unpünktlich oder unhöflich... In dem Fall, trägst du natürlich die Mitverantwortung, wenn du nicht sofort mit offenen Armen empfangen wirst. Dann kann es etwas dauern, bis sich die Lage wieder entspannt...Aber darüber reden wir ein anderes Mal.

Was kannst du tun, wenn du von anderen Müttern ausgegrenzt wirst?

Du bewahrst erstmal Ruhe. Ich glaube dir, dass du wütend bist und ich glaube dir auch, dass du dich ungerecht behandelt fühlst. ABER du wirst diesen Müttern nicht den Sieg überlassen.

Du bleibst ruhig und höflich. Beachte es einfach nicht. Du brauchst diese "Bubble" nicht und du brauchst diese anderen Mütter nicht. Du bist nicht angewiesen auf die Anerkennung anderer. Wenn du das wärst, dann wärst du in dieser Welt verloren. Entschuldige, wenn ich das so hart ausdrücke, aber es ist wahr. Andere Menschen bestimmen niemals deinen Wert.

Du bist wertvoll, du bist wunderbar und du hast es nicht nötig, dich einzuschleimen, zu betteln oder dich auf das Niveau herabzubegeben. Es ist schlicht und ergreifend unter deiner Würde.

Und glaube mir, es gibt andere Mütter, die ebenso nicht im Club sind. Connecte dich mit ihnen, bleib offen anderen Müttern gegenüber und lebe dein schönstes Muttersein!

Du hast absolut recht, wenn du innerlich weißt, dass du dich nicht von anderen Müttern ausgrenzen lassen musst. Wie ich schon sagte... Es ist wichtig, ruhig und höflich zu bleiben, auch wenn es schwierig ist. Indem du ihre negative Energie nicht an dich heranlässt, bewahrst du deine kostbare innere Ruhe.

Noch einmal: Denk daran, dass du nicht auf die Anerkennung anderer angewiesen bist, um deinen Wert als Mutter festzulegen. Es ist wichtig, dass du stolz auf dich selbst bleibst und dich nicht veränderst, um dazuzugehören.

Es ist auch hilfreich, andere Mütter zu finden, die ähnliche Erfahrungen machen oder sich ebenfalls nicht in diese "Bubble" einfügen wollen. Finde Gemeinschaften, ob online oder offline, in denen du dich mit anderen Müttern verbinden kannst, die deine Werte teilen und dich unterstützen. Dies wird dir helfen, dich selbstbewusster und weniger isoliert zu fühlen.

Bleibe offen für neue Begegnungen mit anderen Müttern, ohne Vorurteile oder Angst vor Ablehnung. Es gibt so viele verschiedene Arten, eine großartige Mutter zu sein, und jeder hat seine eigene Art und Weise. Indem du dein authentisches Muttersein lebst und dich nicht von der Meinung anderer beeinflussen lässt, kannst du dein schönstes Muttersein entfalten.

Vertraue auf dich selbst und sei stolz auf das, was du als Mutter tust. Du bist es wert, respektiert und akzeptiert zu werden, genau so, wie du bist. Ich stehe immer an deiner Seite, um dich zu unterstützen und dich daran zu erinnern, wie wunderbar du wirklich bist.

Wurdest du schon einmal von anderen Müttern ausgegrenzt? Wenn ja, wie ging es dir damit?

Herzensgrüße
Nicole

DIY Girlande

Um die Türen der Kinderzimmer ein wenig aufzupeppen, habe ich mir überlegt, einfache Buchstabengirlanden aus Buntpapier selber zu machen. Das sieht nicht nur super aus, sondern geht auch ganz schnell. Natürlich kannst du so auch jede Girlande ganz individuell gestalten und ihnen somit eine ganz persönliche Note verleihen. Wie ich die Buchstabengirlande und andere Girlanden selbst gemacht habe, erfährst du im heutigen Beitrag.

DIY-Buchstabengirlande selber machen

Buchstabengirlande selbermachen

Das brauchst du:

-Buntpapier nach Wahl (egal ob Karton oder einfaches)

-Schnur

-Klebeband (um die Girlande an der Tür zu befestigen)

-Leim

-Karton (für die Schablonen)

-Perlen, Federn, Glitzer, Sterne oder ähnliches zum Gestalten der Girlande

-Stifte

-Schere

-Locher

So wird`s gemacht:

DIY-Buchstabengirlande selber machen

Zuerst druckst du die die Schablonen für die Girlande aus. Die Schablonen kannst du dir hier ausdrucken. Klebe sie auf Karton und schneide sie aus. Nun kannst du sie auf das Buntpapier übertragen und wieder ausschneiden. Dabei sind deiner Fantasie bei der Farbauswahl keine Grenzen gesetzt. Du brauchst so viele Girlandenteile wie der Name deines Kindes Buchstaben hat. Zwischen die Buchstaben kommen noch kleinere Girlandenteile, die du mit der kleineren Schablone anfertigst.

DIY-Buchstabengirlande selber machen
DIY-Buchstabengirlande selber machen

Der Kreis ist für die Buchstaben und du benötigst so viele Kreise, wie der Name deines Kindes Buchstaben hat. Nun kannst du die Buchstaben entweder drucken (so habe ich es gemacht- Schrift Times New Roman) und darauf kleben oder die Buchstaben selbst auf die Kreise schreiben.

Diese Kreise kannst du nun beiseite legen.

Verziere die großen Girlandenpapiere, so wie es dir gefällt. Ich habe sie zum Beispiel mit Sternen oder Punkten verziert. Als nächstes kannst du die Buchstaben aufkleben, die Girlandenpapiere oben mit einem Locher lochen, Schnur durchfädeln und sie mit Klebeband an der Tür befestigen. So hast du eine tolle, individuelle und günstige Girlande für die Tür. Du kannst sie jederzeit verändern, neu machen oder den Wünschen deines Kindes anpassen.

DIY-Buchstabengirlande selber machen

Ich habe danach noch weitere Girlanden für die Zimmer angefertigt und diese sogar zum Beispiel noch durch Sterne an den Wänden ergänzt. Diese Girlanden habe ich ganz einfach hergestellt.

Du benötigst:

-Schere

-Buntpapier mit Muster (zum Beispiel aus einem Bastelladen)

-Linial

-Schnur

-Bleistift

DIY-Buchstabengirlande selber machen
DIY-Buchstabengirlande selber machen

Ich habe zuerst die Dreiecke auf dem Papier angezeichnet. Dabei ist jedes Dreieck unten 10 cm breit. Diese Dreiecke habe ich ausgeschnitten, gelocht, die Schnur durchgefädelt und die Girlanden im Anschluss an der Zimmerdecke oder am Bett befestigst.

Du kannst die Girlanden auch super bei einem Bastelnachmittag mit deinen Kindern herstellen. Das macht sehr viel Spaß, ist eine tolle Beschäftigung im Herbst und die Kinder können so ihre eigenen Ideen mit einbringen.

Ich wünsche dir viel Freude beim Nachbasteln!

Herzensgrüße

Nicole

Mental Load Collage mit Naturbildern

Unser Alltag ist herausfordernd. Als fünffache Mutter weiß ich, wie schwierig verschiedene Situationen sein können. So bin ich zum Beispiel oft morgens allein mit den vier Kids, während mein Mann bereits arbeitet. Das bedeutet für mich, dass ich schnell und genau alle anfallenden Aufgaben erledigen muss, damit die Kinder rechtzeitig in der Schule ankommen. Danach erledige ich den Haushalt, Einkäufe, Wäsche, beantworte E-Mails, arbeite und kümmere mich um unser Kleinkind. Die Tage sind vollgepackt mit Aktivitäten der Kinder, Hausaufgaben, bauen an Garten- und Wohnungsprojekten und abends fallen mein Mann und ich todmüde ins Bett. Die Gedanken schwirren den kompletten Tag, um verschiedene Aufgaben, die erledigt werden müssen. Wann hat man also mal Zeit zum Durchatmen und Auftanken?

Das bedeutet Mental Load bei Müttern

Natürlich gibt es auch Väter, die dieses Thema betrifft, dennoch möchte ich mich heute auf die Mütter fokussieren, da ich nur aus meiner eigenen Perspektive sprechen kann. Natürlich sind viele Mütter vom Mental Load betroffen und natürlich trauen sich viele Mütter nicht, offen darüber zu sprechen, weil sie oftmals die Angst haben, nicht ernstgenommen oder belächelt zu werden. Leider bekommt Mutterschaft in unserer Gesellschaft immer noch nicht die Anerkennung, die sie verdient hat. Haushalt, Erziehung und Familienmanagement (+ evtl. Job) erledigen sich ja quasi von allein-NICHT.

Wenn Mütter an ihre Grenzen stoßen, nehmen sie oft die Warnsignale ihres Körpers und ihrer Seele nicht wahr. Die Mischung aus ständiger Beschäftigung, Nachgrübeln und Schlaflosigkeit sind jedoch für jeden Menschen auf Dauer toxisch. Das ständige Kreisen der Gedanken, die Organisation des Alltags, die Lösung der anfallenden Probleme u.v.m führen zum Mental Load.

Was tue ich also aktiv gegen den Mental Load?

Ich habe verschiedene Strategien entwickelt, die mir dabei helfen, zu entspannen und zu innerer Ruhe zu finden. Hier schreibe ich über einige davon. Diese Liste ist nicht vollständig, aber vielleicht kann sie dir als Inspiration dienen, um aus dem Hamsterrad auszubrechen und etwas zu verändern.

Um unsere Situation zu verstehen, musst du wissen, dass wir keinen familiären Background haben, der uns aktiv im Alltag unterstützen kann. Wir, also mein Mann und ich müssen alle anfallenden Aufgaben alleine stemmen. Das gelingt uns auch sehr gut und wir geben uns gegenseitig Rückenhalt. Ohne die Unterstützung der Familie, Freunde oder einem Partner wird es natürlich sehr schwierig dem Mental Load zu entgehen. Und trotzdem möchte ich dir an dieser Stelle etwas sagen, was dir vielleicht nicht gefallen wird, aber du allein hast die Verantwortung und die Möglichkeit etwas zu ändern. Es gibt niemanden anderes, der das für dich tun wird.

Punkt 1: Aufgaben verteilen!

Wie ich schon geschrieben habe, übernehmen mein Mann und ich und zum Teil die Kinder Aufgaben im Haushalt. Wir besprechen manchmal im Vorfeld, manchmal spontan, wer welche Aufgabe erledigt. Somit lastet unser 6-Personen Haushalt nicht allein auf mir und ich kann mir Zeit nehmen, um meine Aufgaben zu erledigen. So entsteht weniger Stress und wir können danach zusammen die Zeit genießen, die ich sonst in der Küche beim Putzen oder anderswie verbracht hätte. Natürlich gibt es immer wieder stressige Momente, die man meistern muss, aber wenn man die Möglichkeit hat, auch nur einen kleinen Teil der Aufgaben zu delegieren, kann das schon sehr hilfreich sein. So habe ich nicht ständig die nächste zu erledigende Aufgabe im Kopf und meine Gedanken kommen ein bisschen zur Ruhe.

Dabei müssen es auch nicht immer riesige Aufgaben sein, die du abgibst. Wenn deine Kinder den Müll rausbringen, wenn sie zum Spielen gehen oder wenn deine Nachbarin dir Obst, Eier und Brot vom Einkaufen mitbringen kann, hast du wieder ein paar Minuten gespart, hast keinen großen organisatorischen Aufwand und kannst selbst kurz durchatmen. Sei niemals zu stolz, um Aufgaben abzugeben, wenn du die Möglichkeit dazu hast.

Punkt 2: Geh raus!

Der nächste Punkt, den wir uns genauer anschauen wollen, ist Zeit in der Natur zu verbringen. Wenn ich in der Natur bin, kann ich abschalten und meine Akkus füllen. Ich atme dann tief durch und der Alltagsstress fällt von mir ab. Ich gehe täglich in unseren Garten. Die vielen Bäume und Pflanzen bieten einen perfekten Ort zum Auftanken. Manchmal gehe ich am Vormittag mit dem Kleinkind in den Garten und täglich am Nachmittag. Da ich mich aber in dieser Zeit um die Kinder kümmere, ist diese Gartenzeit weniger zum Auftanken geeignet. Natürlich kann ich auch da mal kurz durchatmen, aber ich denke, du weißt, was ich meine.

Meine Zeit zum Auftanken ist meist am Abend, wenn die Kinder im Bett sind. Dann gehe ich oft nochmal für ein paar Minuten in den Garten, höre den Vögeln beim Zwitschern zu, genieße das leise rauschen der Blätter und sehe mir den wunderschönen Sonnenuntergang an. ENTSPANNUNG PUR! Die Zeit muss auch nicht lang sein. 10-20 Minuten reichen vollkommen.

Mental Load Collage mit Naturbildern

Jedoch verbringe ich nicht nur im Garten Zeit, sondern ich liebe es ebenso in den Wald zu gehen. Vor einiger Zeit habe ich eine neue Freundin kennengelernt, die mir bei unseren Spaziergängen Wildkräuter zeigt und ihr wertvolles Wissen mit mir teilt. Diese Zeit genieße ich sehr.

Wenn du also die Möglichkeit hast, frische Luft schnappen zu gehen, dann tu das. Das Sitzen vorm Fernseher hat niemals den gleichen Effekt.

Punkt 3: Selfcare & Selflove

Ab und zu gönne ich mir ein paar Beauty-Treatments. Da ich im Alltag schwer Kosmetiktermine einplanen kann (weil Kind krank, weil Aktivitäten der Kinder, weil Ferien... usw.) habe ich mir vor einiger Zeit zum Beispiel ein Microneedlinggerät gekauft. Ich habe mir von meiner besten Freundin erklären lassen, auf was ich bei der Behandlung achten muss (sie ist Kosmetikerin) und habe mir Produkte von ihr geben lassen. Ich liebe diese Zeit. Ich tue etwas für mich und am nächsten Tag sieht meine Haut einfach toll aus.

Natürlich musst du keine aufwendige Routine betreiben, wenn du das nicht magst oder der Typ dazu bist.... aber ein entspannendes Bad mit einem Buch, eine Bürstenmassage oder eine Maniküre können schon einen großen Unterschied machen und dir dabei helfen, dich zu entspannen und dem Gedankenkarusell für einen Moment zu entkommen.

Regelmäßige "Fastenzeiten" helfen mir auch dabei aufzutanken. Früher habe ich ganz regelmäßig Basen- oder Rohkostfasten in meinen Mamaalltag integriert. Mit Kind Nummer 5 muss ich allerdings zugeben, dass ich es nicht mehr so aktiv in meinem Alltag einbaue. Leider. Das möchte ich auf jeden Fall wieder ganz regelmäßig tun, um meine leeren Speicher zu füllen.

Punkt 4: Achtsamkeit & Genuss

Eine Sache, die mir total hilft, ist das bewusste Sein im Hier und Jetzt. Oft ist man im Alltag gedanklich schon bei der nächsten oder übernächsten Aufgabe und verpasst damit eigentlich das Leben. Wenn du das nächste Mal mit einem deiner Kinder spielst oder ihm beim Kneten oder Spielen zuschaust, dann tue das ganz bewusst und genieße dein Kind. Genieße, wie es spielt, wie es lernt, wie es dich um Hilfe bittet, wie es lacht, wie es schaut und wie es einfach nur präsent in diesem Moment ist. Dieses Sein im Moment kann dir sehr gut dabei helfen, selbst zu Ruhe zu kommen.

Punkt 5: Verbringe Zeit mit Freunden

Ein weiterer Punkt, der mir im Umgang mit Mental Load hilft, sind Freunde. Ich treffe sie nicht jeden Tag aber in regelmäßigen Abständen. Mal zum Kaffee, mal zum Grillen. Diese Treffen sind mir sehr wichtig. Ich kann mich dort austauschen, entspannen und lachen. Sehr wertvoll.

All die Punkte sind nur eine kleine Zusammenstellung von Dingen, die mir gut tun und die ich ganz bewusst in meinen Mamaalltag integriere. Ich weiß, wie es sich anfühlt, voll und ganz Mutter zu sein, die sich für ihre Familie hingibt und ich weiß auch, wie wichtig es ist, selbst nicht zu kurz zu kommen und sich selbst so sehr zu lieben und wertzuschätzen, um sich selbst etwas Gutes zu tun.

Es ist wichtig, dir Hilfe zu holen, wenn du den Mental Load nicht mehr alleine bewältigen kannst. Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu entlasten. Wichtig ist, dass du etwas für dich selbst tust und du dir nicht zu viel zumutest.

Was tust du gegen Mental Load?

Herzensgrüße

Nicole

Laptop mit Aufschrift Back to school

Back to school- Die Sommerferien sind vorbei und so langsam aber sicher haben sich alle wieder an den neuen Alltag gewöhnt. Die Umstellung ist manchmal gar nicht so leicht. Heute erzähle ich dir, wie es bei uns nach den Sommerferien lief und gebe dir einige Tipps für einen guten Schulstart.

Ferienzeit mit 4 Kindern

In den Sommerferien waren alle vier Kinder zu Hause. Auch mein jüngster Sohn musste nicht in den Kindergarten. Somit war es nötig, meinen Tag komplett umzustrukturieren. Wir hatten gemeinsam viel Zeit, um ausgiebig zu frühstücken, konnten zusammen Mittagessen, es gab keine Hausaufgaben zu erledigen und wir konnten alles in Ruhe angehen. Ein Tag sah bei uns ungefähr so aus:

Wir sind recht früh am Morgen aufgestanden, meistens als Erstes die Jüngste. Dann habe ich Pancakes für uns gemacht, manchmal auch für die Nachbarskinder. Während wir zu DIKKA tanzten und seine Musik aus unserer Tigerbox erklang, habe ich einen Obstteller vorbereitet. Übrigens… Die Tigerbox* war im Sommer eine große Bereicherung. Die Kinder hatten sie überall dabei.

Fineliner

Danach haben wir gebastelt, geknetet, gemalt oder sind direkt raus in den Garten zum Spielen gegangen. Wir haben frische Erdbeeren gepflügt, Stachelbeeren und Heidelbeeren geerntet und sie dann auf unserer Terrasse gegessen.

Zum Mittagessen gab es meistens etwas Schnelles, wie Wraps oder Ähnliches... Es ist immer schwierig etwas zu finden, was alle Kinder mögen, deshalb biete ich gerne Gerichte an, die sie sich selbst zusammenstellen können.

Wenn die Kinder nicht schon vormittags mit Freunden gespielt haben, war es dann meistens nach dem Mittagessen soweit. Die Freunde der Kinder kamen vorbei und somit hatte ich Zeit, um mich um Haushalt, Homeoffice und Co zu kümmern.

Meistens waren unsere Nachmittage also damit gefüllt, dass Kinder in unserem Garten Fußball spielten, im Spielhaus tollten oder den Sandkasten unsicher machten.

Time flies when you're having fun... Auch wenn die Kinder eine Spur der Verwüstung hinter sich herzogen. Leere Teller und Schüsseln, nasse Handtücher hier und da.... und Spielzeug... ü-b-e-r-a-l-l Spielzeug.

Back to school

Seit ein paar Wochen sind bei uns die Ferien vorbei und so langsam aber sicher haben wir uns wieder eingegroovt. Ich wollte in diesem Jahr besonders schnell sein und die Bücher gleich am ersten Tag einschlagen lassen. Ganz. Schlechte. Idee. Eine riesen Schlange im Buchladen der Kasse... alle schwitzend, genervt und ungeduldig... Mein Mann schaut mich an, mit dem Blick: "Ich habe es dir doch gesagt..." No words needed!

Laptop mit der Aufschrift Back to school

Nach der Stunde warten mit Kleinkind, hatten wir endlich die Bücher + 1 Eisgutschein (kleiner Trost) und konnten zurück nach Hause. Aktuell stehen noch Elternabende und andere Termine aus. Trotzdem hatten wir einen ganz guten Start... Hätte schlimmer laufen können:)

Hier noch meine 3 Tipps für einen guten Schulstart:

1. Gemeinsam den Tag vorbereiten:

Ein guter Schulstart beginnt bereits am Abend zuvor. Gemeinsam mit deinem Kind, kannst du den nächsten Tag planen, indem du den Stundenplan überprüfst und sicherstellst, dass alle nötigen Materialien gepackt sind. Dadurch wird dein Kind auf den bevorstehenden Schultag vorbereitet und erhält ein Gefühl von Organisation. Bei meinem kleinen Sohn klappt das immer sehr gut. Meine zweite Tochter ist schon sehr selbstständig und benötigt meine Unterstützung bei diesem Schritt nicht mehr.

2. Eine positive Einstellung fördern:

Eine positive mentale Verfassung ist entscheidend für einen guten Schulstart. Als Eltern könnt ihr helfen, indem ihr mit eurem Kind über die aufregenden Aspekte der Schule sprecht, wie zum Beispiel neue Freunde finden, interessante Fächer entdecken und an spannenden Aktivitäten nach dem Unterricht teilzunehmen. Wenn du als Elternteil deinem Kind ermutigende Worte mit auf den Weg gibst und ihm zeigst, dass du an es glaubst und auf seinem Weg unterstützt, stärkst du sein Selbstvertrauen und die Motivation.

3. Einen gesunden Lebensstil integrieren:

Ein gesunder Lebensstil beeinflusst die schulische Leistungsfähigkeit. Du kannst dein Kind dabei unterstützen, indem du eine ausgewogene Ernährung förderst, ausreichend Schlaf gewährleistest und einen körperlichen Ausgleich ermöglichst oder unterstützt. Dies hilft deinem Kind, sich energiegeladen und konzentriert zu fühlen, was wiederum zu einem erfolgreichen Schulstart beiträgt. Achte darauf, dass dein Kind mit ausreichend Vitalstoffen versorgt ist. Hier kannst du zum Beispiel auf eine angemessene Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren achten, da diese notwendig für eine optimale Hirnfunktion sind.

Für mich... Back to normal

Ich frühstücke nun morgens wieder mit dem Kleinkind und genieße die Stille. Mein Haushalt läuft wieder strukturierter und auch mein Homeoffice lässt sich außerhalb der Ferien wesentlich besser organisieren.

Wir war euer Schulstart?

Herzensgrüße

Nicole

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