42 und 5 Kinder: So finde ich trotz Chaos Momente nur für mich

15. August 2025

Ich werde in einem Monat 42, bin Mutter von fünf Kindern und führe mein eigenes kleines Business als ganzheitliche Ernährungsberaterin. Mein Alltag? Voller Lachen, schmutzigen Hosen, deren Flecken man auch mit größtem Aufwand nicht mehr entfernen kann, Schultüten, Terminkalendern und dem ständigen Versuch, alles gut unter einen Hut zu bekommen. Und ja, manchmal ist es einfach nur chaotisch. Aber ich habe gelernt, dass gerade in diesem Chaos Momente für mich selbst zu finden, keine Option, sondern eine absolute Notwendigkeit ist.

Es gab eine Zeit, da dachte ich, Selbstfürsorge sei ein Luxus, den sich nur Frauen ohne Kinder leisten können. Ich lag falsch. Selbstfürsorge ist wie das Auftanken eines Autos: Wenn der Tank leer ist, kommst du nicht weiter. Ich möchte dir heute meine ganz persönlichen Strategien verraten, wie ich es schaffe, auf meine Bedürfnisse zu achten – und wie auch du es schaffen kannst.

1. Ein starkes Team: Mein Mann und ich

Eine sehr wichtige Säule in meinem Alltag ist mein Mann. Wir sind ein Team. Ohne seine Unterstützung ginge das alles nicht. Er ist nicht nur berufstätig, sondern auch in die Kindererziehung und den Haushalt voll eingebunden. Wir teilen uns die Aufgaben und besprechen regelmäßig, wie wir uns gegenseitig entlasten können. Dieses Vertrauen und die Gewissheit, dass wir die Herausforderungen gemeinsam meistern, geben mir die Freiheit, auch mal Zeit für mich zu beanspruchen.

Unsere Freizeit verbringen wir zum Teil als Familie und oder Ehepaar gemeinsam und zum anderen Teil bekommt jeder Freiraum für seine eigenen Projekte, wie zum Beispiel Sport oder wenn es um mich geht, mein Hobby... das Bloggen.

2. Die richtigen Nährstoffe als Basis

Als ganzheitliche Ernährungsberaterin weiß ich, dass Selbstfürsorge nicht erst beim Achtsamkeitskurs beginnt, sondern schon bei der ersten Mahlzeit des Tages. In hektischen Phasen habe ich die Tendenz, mich nicht optimal zu ernähren. Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, den Tag mit einem ausgewogenen Frühstück zu starten. Auch untertags achte ich darauf, regelmäßig zu essen und meinen Körper mit wertvollen Nährstoffen zu versorgen. Das hält mich nicht nur körperlich, sondern auch mental fit.

3. Sport als Energiequelle

Ich versuche, regelmäßig Sport in meinen Alltag zu integrieren. Mal ist es Nordic Walking, mal ist es eine Kraftsporteinheit in unserem Fitnessraum, die mir hilft, meinen Kopf freizubekommen. Manchmal ist es auch ein einfacher Spaziergang mit einer guten Freundin, der mir dabei hilft runter zu kommen. Es geht nicht darum, einen Marathon zu laufen oder perfekt zu sein. Es geht darum, dem Körper etwas Gutes zu tun und die Endorphine in Schwung zu bringen. Das Gefühl danach, diese kleine halbe Stunde nur für mich gehabt zu haben, gibt mir so viel Kraft.

4. Die Kunst, „Nein“ zu sagen

Eine der größten Lektionen, die ich gelernt habe, ist es, mich von Zeitfressern zu distanzieren. Das können endlose WhatsApp-Gruppen, Social-Media-Scrolls oder Verpflichtungen sein, die mir eigentlich keine Freude bereiten. Ich habe mir bewusst Freiräume geschaffen, in denen ich Zeit alleine sehr genießen kann. Diese Momente der Stille, in denen ich einfach nur ein Buch lese, meine Gedanken sortiere oder in Ruhe eine Tasse Tee trinke, sind für mich unglaublich wertvoll.

5. Der kleine Reset: Auszeit mit der besten Freundin

Ein- bis zweimal im Jahr nehme ich mir eine besondere Auszeit: einen ganzen Tag, den ich nur mit meiner besten Freundin verbringe. Das kann ein Wellness-Tag sein, ein Stadtbummel oder einfach nur ein Tag, an dem wir in Ruhe quatschen und lachen können, ohne von Kinderstimmen unterbrochen zu werden. Diese Tage sind für mich wie ein kleiner Reset-Knopf. Ich komme als eine bessere Mutter und Ehefrau zurück, denn ich habe meine eigenen Batterien wieder aufgeladen.

6. Positive Menschen als Kraftspender

Ich habe gelernt, mich bewusst mit Menschen zu umgeben, die mich inspirieren und mir guttun. Das gilt sowohl für meinen Freundeskreis als auch für die Frauen, die ich in meinem Beruf kennenlerne. Ein positives Umfeld ist für mich wie ein unsichtbares Netz, das mich auffängt, wenn ich mal wieder an meine Grenzen stoße. Wenn du dich mit Menschen umgibst, die dich in deinen Zielen bestärken, ist es einfacher, auch in stressigen Zeiten bei dir selbst zu bleiben.

Selbstfürsorge ist kein Egoismus, sondern eine Investition in die eigene Kraft.

Neulich erzählte mir eine Bekannte, dass sie von ihren Kindern wenig Verständis bekommt, wenn sie krank ist. Es wird dann noch so etwas gefragt, wie wann die Jeans endlich gewaschen sind. Das fand ich sehr traurig. Familie ist ein Gemeinschaftsprojekt und sie ist nur wirklich schön, wenn alle aufeinander achten und in Liebe und Hingabe miteinander leben.

Ich hoffe, dass du in deinem Alltag Raum für dich und deine Bedürfnisse findest. Wenn das noch nicht der Fall ist, dann hoffe ich, dass mein Beitrag dich dazu inspiriert.

Herzensgrüße

Nicole

Nicole, Mama⁵,
Bloggerin & Coach

Mom Empowerment Coaching Coaching für Mütter

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